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Apostel und Juenger

 

Ueberreste der Juengerin Maria Magdalena

Altar Maria Magdalena

Matthaeus 26:6/7 Die Salbung in Betanien: 26,6-13 Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem, wohlriechendem Öl zu ihm und goß es über sein Haar. (6-13) Mk 14,3-9; Lk 7,36-50; Joh 12,1-8 26:8 Die Jünger wurden unwillig, als sie das sahen, und sagten: Wozu diese Verschwendung? 26:9 Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können. 26:10 Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum laßt ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 26:11 Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer. Dtn 15,11 26:12 Als sie das Öl über mich goß, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. 26:13 Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.

Hinter diesem Gitter ueber dem Altar sind Ueberreste von Maria Magdalena
Schaedel Maria Magdalena

Matthaeus 27:52 Die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. 27:53 Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. 27:54 Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn! 16,16 27:55 Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. 55f: Diese Frauen werden als Zeugen für das Sterben und die Grablegung Jesu genannt; vgl. die Anmerkung zu 12,46f. 27:56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Diese Ueberreste sind zu sehen im Süden von Frankreich in Saint-Maximin-La-Sainte-Baume

Schaedel von Maria Magdalena (ueber Altar, hinter Gitter in einem Sakrophag)
Basilika Maria Magdalena

Durch Verfolgung aus Jerusalem mit ihrem Bruder Lazerus, ihrer Schwester Martha und ihren Anhaengern verjagt, beteiligte sich Maria Magdalena an der Evangelisierung der Provence und zog sich in eine Grotte des Saint Baume Gebirges zurueck. Sie starb in den Armen des heiligen Maximin, Bischof von Aix, in dem Dorf, das seinen Namen dann erhielt. Die Reliquien der heiligen Maria Magdalena wurden in einem Sakrophag aufbewahrt und im Jahre 710 vergraben, damit sie von Pluendern durch die Sarrasinen bewahrt wurden.

Die Reliquien blieben bis 1279 verschwunden, aber Charles II von Anjou, Graf von Provence, später Koenig von Sizilien, fand sie wieder. Der Papst Bonifazius VIII und Charles II beschlossen der Bau einer Basilika, die als wuerdige Ruhestaette fuer die heilige Maria Magdalenas Reliquien dienen sollten. Der Bau begann im Jahre 1295.




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